FÖRCH erfüllt die höchsten Anforderungen

Unterdeck-/Unterspannbahnen fungieren als Behelfsbedeckung

25.08.2009

Es ist das typische Szenario auf Baustellen: der Rohbau steht und auch der Dachstuhl sitzt auf dem neuen Häuschen. Aber noch ist der Bau ungeschützt vor Wind und Wetter. Bei Dachsanierungen liegt eventuell eine bewohnte Etage komplett im Freien. Bevor es mit den Arbeiten weitergehen kann, muss erst das Dach geschlossen werden und der Dachdecker entscheidet wie. Entweder er schützt den Innenraum mit einer einfachen Dachplane oder er setzt sofort eine hochwertige Unterdeck-/Unterspannbahn ein, die gleichzeitig als Behelfsbedeckung fungiert und frei bewittert werden kann. Der Vorteil: der Handwerker spart sich Kosten und Arbeitsaufwand für die Dachplane und er kann direkt im Anschluss mit der Ein- bzw. Umdeckung beginnen. Bisher blieb allerdings die Ungewissheit, ob diese Behelfsbedeckung auch wirklich dicht ist. „Hundertprozentig“, versichert Alexander Bertsch, Produkt-Experte der Firma FÖRCH. „Vorausgesetzt, man nimmt die richtigen Unterdeck-/Unterspannbahnen und achtet beim Einbau auf die Details.“

Nachdem die Norm EN 13859-1 erste Anforderungen für diese Bahnen festgelegt hat, ging der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e.V. (ZVDH) noch ein Stück weiter und entwickelte eigene, strengere Standards, die es Bauherren und Handwerkern erleichtern, das passende Material für das Dach zu finden. Demnach wurden für die Unterdeckbahnen drei Klassen geschaffen (UDB-A, UDB-B und UDB-C), an denen man sich nun orientieren kann. Unterspannbahnen wurden in die beiden Klassen USB-A und USB-B aufgeteilt. „Das System ist einfach und zeigt dem Kunden auf einen Blick, ob die Bahn auch als Behelfsdeckung einsetzbar ist, oder nicht“, sagt Bertsch. Denn nur die Klasse UDB-A kann uneingeschränkt dafür genutzt werden und hält das Haus auch über die Um- oder Eindeckungsphase dicht.

FÖRCH hat sich mit seinen neuen Unterdeckbahnen Hygrofol 5* und Hygrofol an die strengen Richtlinien des ZVDH gehalten. Die hochreißfesten und hochdiffusionsoffenen Bahnen bestehen aus drei, bzw. vier Lagen. Zwei Schichten Vlies und die Funktionsmembran garantieren die Eigenschaften, die eine Behelfsbedeckung und eine Unterdeck-/Unterspannbahn erfüllen muss. So sind die Bahnen zwar wasserdicht auch bei Starkregen, allerdings lassen sie die wichtige Dampfdiffusion zu, damit das Dach nach Fertigstellung „atmen“ kann. Die Unterdeckbahn Hygrofol 5* verfügt zudem über ein PE-Gewebe, dass sie noch stabiler macht. Mit beiden Bahnen erfüllt FÖRCH den aktuell höchsten Stand der Technik.

Neben den beiden als Behelfsbedeckung einsetzbaren Bahnen, hat FÖRCH mit der Hygrofol eco eine Bahn speziell für Schalung, formstabile Dämmung oder als einfache Unterspannbahn entwickelt. Sie erfüllt die Norm UDB-C und ist damit eine echte Alternative für alle, die eine hochwertige Unterspannbahn aber keine Behelfsbedeckung benötigen.